Funktionsweise

 

 

 

 

 

 

 

  1. Solarmodule
  2. Wechselrichter
  3. Einspeisezähler
  4. Bezugszähler
  5. Verbraucher
  6. Anlagenüberwachung

 

Photovoltaik wandelt Licht in Energie um

Das Herzstück einer Photovoltaikanlage sind die Solarzellen (1). Fällt Licht auf die Siliziumzellen eines Moduls, werden Elektronen freigesetzt. Dabei entsteht Gleichstrom, den ein Wechselrichter (2) in netzkonformen Wechselstrom umwandelt. Der Wechselrichter überwacht die Anlage und schaltet sie zum Beispiel aus, wenn das Stromnetz ausfällt. Der Einspeisezähler (3) erfasst in Kilowattstunden die durch die Solarstromanlage erzeugte und eingespeiste Energie. Diese Solarstrommenge wird vom Netzbetreiber gemäß EEG vergütet. Der Bezugszähler (4) misst, wie viel Strom aus dem Netz oder der eigenen Produktion in die Steckdose (5) des Stromabnehmers fließt. Ob die Anlage störungsfrei läuft, ist an einem separaten Gerät zur Anlagenüberwachung (6) und im Rahmen der Fernüberwachung von plan E zu erkennen.

Wohin mit den Solarmodulen?

Der klassische Weg ist die Montage auf einem geneigten Dach: entweder mit etwas Abstand auf den Ziegeln oder an deren Stelle. Für Flachdächer gibt es eigene Lösungen. In der Fassade lassen sich Solarmodule geneigt als Vordach mit Sonnenblend- und Wetterschutzfunktion integrieren oder als Fassadenelement installieren. Im Freiland werden die Module mit Hilfe spezieller Montagesysteme aufgestellt.

Optimale Ausrichtung zur Sonne

Der höchste Energieertrag wird bei Südausrichtung und einer Dachneigung von 30° erzielt. Doch sind auch andere Ausrichtungen und  Dachneigungen problemlos realisierbar. Eine Ausrichtung nach Südost/Südwest reduziert den Ertrag um 5 %, nach Ost/West um rund 15 %. Der Ertrag ändert sich jedoch kaum bei anderen Neigungswinkeln. Werden die Elemente bei senkrechter Montage in Südausrichtung montiert, wird immer noch eine Energieausbeute von 70 % des optimalen Ertrages erzielt.

Eigenverbrauch rechnet sich!