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Wie lange ist die Lebensdauer einer Solarstromanlage?

Photovoltaische Stromerzeugung ist robust, fehlertolerant und extrem wartungsarm. Sie basiert auf dem physikalischen Effekt der Umwandlung von Licht in Strom – dieser Effekt kommt also ohne bewegte Teile aus. Während der Stromproduktion wird in den Solarzellen nichts verbraucht, so dass keine Stoffströme stattfinden. Betriebsbedingte Abnutzungen durch bewegte Teile oder Stoffe können somit in der Solarzelle ausgeschlossen werden.

Nun besteht eine Solarstromanlage natürlich aus mehr Komponenten als der Solarzelle. Beschränken wir uns auf die wichtigsten Komponenten Module und Wechselrichter.

Modul:
Die praktische Erfahrung zeigt, dass es einen Leistungsnachlass bei den Modulen in erster Linie wegen der Glasscheibe gibt, die über die Jahre hinweg etwas „lichtundurchlässiger“ wird. Dieser Leistungsnachlass war in den vergangenen 20 Jahren in der Größenordnung von 8 – 10% gemessen worden – also verhältnismäßig gering ausgefallen. Die Tatsache, dass Modulhersteller allerdings in der Regel 25 Jahre Leistungsgarantie auf mindestens 80% der ursprünglichen Leistung geben zeigt, dass bei einem qualitativ gut produzierten Modul diese Werte auch erfüllt werden – „sonst würden die Garantien nicht so ausgestellt werden“. Bei mechanischer Zerstörung z.B. durch Sturm, Hagel oder Vandalismus sollte eine entsprechende Allgefahrenversicherung abgeschlossen werden, die solche Schäden dann bezahlt.

Wechselrichter:
Hier zeigt die Praxis, dass die Wechselrichter in einem Zeitraum von 20 Jahren 1- bis 2-mal gewechselt werden müssen. In diesen Fällen müssen die Wechselrichter bei plan E jedoch nicht neu gekauft werden – Sie nutzen entweder den Austauschservice zu deutlich geringeren Kosten oder haben eine Vollgarantie über 10 – 20 Jahre abgeschlossen.

Solarstrom wird übrigens bereits seit über 40 Jahren auf Dächern produziert – Photovoltaikmodule „fliegen“ seit 1958 zur Stromproduktion für Satelliten durch das Weltall. Interessant ist die Aussage von Anlagenbetreibern, die bereits seit über 30 Jahren eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach nutzen. Sie behaupten, sie produzieren heute noch die gleiche Strommenge wie vor 30 Jahren. Wie kann das sein – gab es hier keinen Leistungsverlust? Mit Sicherheit gab es diesen – der Grund für diese Aussage ist die Klimaveränderung, die dazu geführt hat, dass der Leistungsnachlass der Module durch die Klimaveränderung aufgefangen wurde.